Prof. Dr. Robert Wammack, leitender Arzt der Klinik für Urologie und Neurourologie am Katholischen Klinikum Essen, spricht über steigende Patientenzahlen und Not-Operationen.

Warum war es nötig, ein Nierensteinzentrum zu gründen?

Prof. Wammack: Jährlich kommen immer mehr Patienten mit Nierensteinen zu uns. Darunter sowohl Patienten mit chronischen Leiden als auch akute Fälle mit Koliken. Um alle Patienten in der notwendigen Qualität und mit möglichst geringer Verzögerung behandeln zu können, sind gewisse Standards notwendig. Die haben wir bereits in unseren Alltag integriert und wollen sie jetzt noch weiter ausbauen und fokussieren, damit wir auch in Zukunft der steigenden Zahl der Fälle gerecht werden und trotzdem von jetzt auf gleich auf Notfälle reagieren können.

Warum kommen jährlich immer mehr Patienten zu Ihnen?

Prof. Wammack: Wir sind ein Team, das sich seit Jahren auf Nierensteine spezialisiert und können mit viel Erfahrung und dem höchsten Grad an Expertise punkten. Die ist schon allein für die Handhabung der Geräte und Instrumente notwendig. Der Harntrakt ist ein äußerst empfindlicher Bereich. Wir können auch kurzfristig eine Not-OP einplanen. Das fällt vielen Häusern schwer. Außerdem führen wir selbst Steinanalysen durch. Das Nierensteinzentrum verfügt über ein Labor, über ein eigenes Röntgengerät und über Laser, die immer besser und effektiver werden, ohne Kollateralschäden im Körper anzurichten. Auch unsere Mitarbeiter sind dank regelmäßiger Fortbildungen und Schulungen stets auf dem aktuellsten Stand eines sich rasant wandelnden Fachgebiets. Das alles ist für den Patienten sehr wertvoll.


Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen
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Klinik für Urologie und Neurourologie
Prof. Dr. Robert Wammack
Leitender Arzt

Hospitalstraße 24
45329 Essen
Fon: 0201 6400 4028
Mail: info@nierensteinzentrum-essen.de