Rund 2,6 Millionen Deutsche reisen jährlich in subtropische und tropische Länder. Das Medizinische Versorgungszentrum Essen-Nord-West informiert und berät Reisende rund um den Impfschutz und ist gleichzeitig auch Gelbfieber-Impfstelle.

Lebenslang geschütztInterview-Dr.Schmeck-MVZ
Jeder zweite klagt in tropischen Ländern über Gesundheitsprobleme: am häufigsten über schwere Infektionskrankheiten. Entsprechende Schutzimpfungen sind deshalb in einigen der Zielländer vorgeschrieben: beispielsweise die Impfung gegen das Gelbfieber.
Hohes Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Kopf- und schwere Gliederschmerzen: Das sind die ersten Symptome des tödlichen Gelbfiebers. Ist die erste Phase überstanden, kann es zu einem zweiten Schub kommen – und der ist unter Umständen lebensgefährlich. Der Patient leidet an sehr hohem Fieber und Störungen der Blutgerinnung. Jeder siebte Betroffene überlebt die zweite Krankheitsphase nicht.

Jährlich erkranken, laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 200.000 Menschen an Gelbfieber. Davon enden circa 30.000 Krankheitsfälle tödlich. Übertragen wird das Gelbfiebervirus durch einen Mückenstich.

„Das Problem ist, dass es keine ursächliche Behandlung der Krankheit gibt“, sagt Dr. Jörg Schmeck, Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums Essen-Nord-West. „Ärzte können nur die Symptome behandeln, das Gelbfieber aber nicht heilen.“ Der Grund: Der Krankheitserreger ist ein Virus. Antibiotika sind gegen Viren nicht wirksam. Deshalb raten Ärzte zur Prophylaxe. „Wer in ein Land reist, in dem das Gelbfieber vorkommt, sollte sich vier bis sechs Wochen vorab informieren und beraten lassen“, rät Dr. Schmeck. Einmal geimpft, besteht lebenslanger Schutz.

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Medizinisches Versorgungszentrum Essen-Nord-West
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