Als Empowerment werden Strategien und Maßnahmen bezeichnet, die Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten. Menschen können so den Ärzten auf Augenhöhe begegnen und wissen bei Problemen z.B. während des Krankenhausaufenthalts über ihre Möglichkeiten und die Anlaufstellen zur Problemlösung Bescheid. Patienten-Empowerment ist ein Begriff der zwar noch nicht so bekannt, aber dennoch von großer Bedeutung ist. Im Laufe seines Lebens kommt jeder Mensch unweigerlich mit Ärzten und Krankenhäusern in Berührung und sollte daher über seine Rechte als Patient Bescheid wissen.

Patienten-Empowerment am Katholischen Klinikum Essen

Das Katholische Klinikum Essen verfolgt das Patienten-Empowerment neben der alltäglichen Aufklärung der Patienten durch die Ärzte vor allem mit dem Konzept der Patientenhochschule. Medizinische Experten des Klinikums und externe Fachleute vermitteln leicht verständlich medizinische Themen sowie die Strukturen des Gesundheitswesens. Interessierte Laien können sich so zu „mündigen Patienten“ ausbilden.

Bundesverbände

Auf bundesweiter Ebene setzen sich Verbände wie der Bundesverband Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK) oder der Bundesverband Beschwerdemanagement in Gesundheitsrichungen e. V. (BBfG) für Pateintenrechte ein. Ebenso forcieren sie den überregionalen Informationsaustausch von Patientenfürsprechern und Beschwerdemanagern untereinander.