Schwangere fürchten den Moment, Mütter denken gern daran zurück: Die Geburt ist ein emotionales, einprägsames Erlebnis. Für Olga Goch war es das schmerzvollste und zugleich schönste Ereignis in ihrem Leben. Mit „Gesund in Essen“ spricht sie über die Geburt ihrer Tochter Mila am Katholischen Klinikum Essen.

Um Mitternacht platzt bei Olga Goch die Fruchtblase. Weil die 24-Jährige keinerlei Beschwerden hat, bleibt sie in ihrem Bett liegen und tankt Kräfte für die bevorstehende Geburt. „Ich wollte nicht nachts 20 Kilometer ins Krankenhaus fahren, um dort wieder nach Hause geschickt zu werden“, sagt sie. Viele Frauen kommen in den letzten Tagen der Schwangerschaft mit Fehlalarm ins Krankenhaus. Sie freuen sich auf ihr Kind, weil die Übungswehen ihnen aber einen Streich spielen, müssen sie doch weiter ausharren. Bei Olga Goch wird es ernst. Am nächsten Morgen um neun bricht die Bochumerin mit ihrem Mann nach Essen auf, halb elf setzen die Wehen ein, sieben Stunden später hält sie die kleine Mila in den Armen. „Das war wunderbar“, schwärmt die junge Frau vom ersten Augenblick mit ihrer Tochter. „Ich durfte sie gleich anlegen und hatte sie dann eine halbe Stunde bei mir.“

„Es hätte nicht schöner sein können“Kreissaalführungen
Auch die Geburt beschreibt Olga Goch als wunderbares Erlebnis: „Es hätte nicht schöner sein können. Sicher war es schmerzhaft, aber die Freude auf die Kleine war so groß. Es war alles mit drin: Schmerz, Freude – aber viel mehr Freude als Schmerz.“
Für die junge Frau hat alles gepasst. Sie hatte sich lange vorher für eine Geburt im Katholischen Klinikum Essen entschieden. „Ich habe von vielen gehört, dass es ein sehr gutes Krankenhaus ist. Außerdem arbeitet die Beleghebamme hier, die ich mir ausgesucht habe.“ Für die Bochumerin die richtige Entscheidung: „Ich habe eine ganz liebe Hebamme. Hier sind alle lieb, auch die Ärzte.“

Rund 500 Geburten in diesem Jahr
Rund 500 Geburten zählt das Katholische Klinikum bisher in diesem Jahr und steht damit ähnlich da wie im vergangenen Jahr. 2014 kamen insgesamt 630 Babys zur Welt. Möglich ist alles: von der Wassergeburt über die Geburt ohne Medikamente, mit Homöopathie, bis hin zu lokaler Betäubung im Rücken und Kaiserschnitt. Drei Kreißsäle stehen zur Verfügung sowie ein Raum zur Wassergeburt.
Die leitende Hebamme Ursula Frigger arbeitet seit 25 Jahren am Katholischen Klinikum Essen. Das schönste sei für sie, „wenn es Mutter, Kind und Vater nach der Geburt gut geht, alles Hand in Hand läuft und die Familie hinterher zufrieden ist“.
Bei der kleinen Mila und ihren Eltern ist das Optimum erreicht. In der ersten Nacht nach der Geburt legt Olga Goch Töchterchen Mila auf den Bauch und genießt die ersten gemeinsamen Stunden. Erst in dieser emotionalen Nacht realisiert sie, dass sie ab jetzt Mutter ist. „Im Kreißsaal konnte ich es noch nicht glauben. Aber als sie auf meinem Bauch lag, habe ich es so langsam realisiert.“ Olga Goch macht einen glücklichen Eindruck. Sie würde auch für ein zweites Kind jederzeit wieder die 20 Kilometer Fahrt auf sich nehmen.

Kontakt:
Katholisches Klinikum Essen
Marienhospital Altenessen
Ursula Frigger
Kreißsaalleitung
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Hospitalstraße 24
45329 Essen
Fon: 0201 6400 3860
Mail: kreissaal@kk-essen.de