Facharzttermine vereinbaren, regelmäßige Untersuchungen, Allergietests – besonders für Familien bedeutet dies, drei verschiedene Ärzte in unterschiedlichen Regionen Essens aufsuchen. Ein hoher zeitlicher Aufwand! Seit der Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums Essen-Nord-West können Familien eine Vielzahl ihrer Arzttermine dort wahr nehmen – und sind rundum versorgt an einem Nachmittag.

Vernetzung mit dem Klinikum
Es ist die Verbindung unterschiedlicher medizinischer Bereiche unter einem Dach, die ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) ausmacht. Ein MVZ ist ähnlich aufgebaut wie eine Gemeinschaftspraxis. Patienten finden dort verschiedene Fachärzte unter einem Dach. Das macht nicht nur die Absprache unterschiedlicher Termine leichter.

„Auch von der engen Anbindung und der fachlichen Vernetzung mit dem Katholischen Klinikum Essen profitieren unsere Patienten ganz stark“, sagt Dr. Jörg Schmeck, Ärztlicher Leiter des MVZ Essen-Nord-West, das sich in der Hülsmannstraße 17, direkt auf dem Gelände des Philippusstifts, im Haus F, befindet.

Doppeluntersuchungen vermeiden
Kurze Wege, schneller Informationsfluss von Arzt zu Arzt: Im MVZ Essen-Nord-West wird eng mit ärztlichen Experten für Magen- und Darmerkrankungen, Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Diabetes (jugendliche Diabetes und Altersdiabetes) und Schilddrüsenerkrankungen zusammengearbeitet. Auch werden Atemregulationsstörungen wie das Schlaf-Apnoe-Syndrom diagnostiziert, Allergien getestet und sportmedizinische Untersuchungen ebenso wie Reiseimpfungen durchgeführt.

„Durch die Vernetzung der einzelnen Disziplinen vermeiden wir Doppeluntersuchungen, können schneller diagnostizieren und erreichen einen rascheren Therapiebeginn“, sagt Dr. Schmeck. Konkret bedeutet dies, dass umständliche Überweisungsvorgänge verkürzt oder häufig ganz vermieden werden.

Überweisung in die Klinik
Medizinische Versorgungszentren arbeiten ambulant, das heißt, Patienten sind nur für die Dauer der Behandlung beim Arzt und nicht für einen längeren Zeitraum. Stellt sich nach einer Untersuchung heraus, dass ein Klinik-Aufenthalt notwendig ist, sind die Patienten dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Katholischen Klinikum Essen auch im stationären Bereich bestens aufgehoben.
Menschen, die nach einer langjährigen Pause den Neu- oder Wiedereinstieg in den Sport planen, können sich – ebenso wie sportlich Aktive – im MVZ Essen-Nord-West sportmedizinisch untersuchen und beraten lassen. Dabei werden Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat einem eingehenden Check unterzogen. Anschließend gibt es eine persönliche Empfehlung für sportliche Aktivitäten. Ziel ist es, gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Beim Impfen ist ‚last minute‘ nicht möglich
Auch vor einer längeren Reise ist ein Besuch im MVZ Essen-Nord-West empfehlenswert. Damit Reisefieber die einzige „Erkrankung“ im Urlaub bleibt, erhalten Reiselustige im MVZ entsprechende Schutzimpfungen. Je nach Reiseland werden bestimmte Impfungen empfohlen oder sogar vorgeschrieben. Vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten gibt es eine Reihe von Infektionskrankheiten wie Hepatitis A, Typhus, Cholera und Magen-Darm-Infekte, deren Erreger durch Nahrung und Trinkwasser übertragen werden können. Wichtig: Direkt vor einer Reise schützt eine Impfung in der Regel nicht mehr. Eine Ausnahme ist die Impfung gegen Hepatitis A, die auch für Kurzentschlossene in Betracht kommt. Aus diesem Grund gehören Schutzimpfungen grundsätzlich zu einer frühzeitigen Reiseplanung, die mindestens fünf bis sechs Wochen vor Reisebeginn starten sollte.

Medizinische Schwerpunkte des MVZ Essen-Nord-West
• Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
• Diagnostik und Therapie von Diabetes und der Begleit- und Folgeerkrankungen
• Diagnostik und Therapie von Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
• Diagnostik und Therapie von Schilddrüsen-Erkrankungen
• Diagnostik der Schlafapnoe
• Röntgen
• Sportmedizin
• Allergietestung und Hyposensibilisierung
• Reisemedizin und reisemedizinische Beratung
• Herzschrittmacherkontrollen
• Gelbfieberimpfstelle

 

Fragen an Dr. Jörg Schmeck, Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin, Diabetologe DDG und Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums Essen-Nord-West

Herr Dr. Schmeck, das MVZ Essen-Nord-West ist aus Ihrer Fachpraxis für Innere Medizin hervorgegangen. Gehört Diabetes seit jeher zu Ihren Behandlungsschwerpunkten?
Dr. Schmeck: Schon in meiner Praxis habe ich Diabetes diagnostiziert und behandelt. Diabetes gehört zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Am häufigsten sind Diabetes Typ 1 und 2. Daher nimmt die Behandlung und Betreuung von Diabetespatienten in der Inneren Medizin breiten Raum ein. Dass die Diabetologie zu den Schwerpunkten im MVZ gehört, ist für die vielen Diabetes-Patienten im Raum Essen eine große Erleichterung. Wir bieten sämtliche Insulinbehandlungen und -beratungen an. Diese werden entsprechend der Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft, kurz: DDG, umgesetzt.

Zu dem Leistungsspektrum des MVZ gehört auch die Humangenetik. Was verbirgt sich dahinter?
Dr. Schmeck: In der Humangenetik geht es um das Erbgut des Menschen. Das heißt, wir beraten Patienten im Hinblick auf ihre eigene, genetisch bedingte Gesundheit sowie auch hinsichtlich der Risiken, die gegebenenfalls bei zukünftigen Kindern bestehen. Wir können die Neigung zu bestimmten Erkrankungen bereits vor dem Ausbruch erkennen und somit frühzeitig vorbeugende oder mildernde Maßnahmen ergreifen.

 

Kontakt:
Medizinisches Versorgungszentrum Essen-Nord-West
Dr. Dipl.-Ing. Jörg Schmeck
Leitender Arzt
Hülsmannstraße 17
45355 Essen-Borbeck
Tel: 0201 – 6400 5000/5001
Mail: info@mvz-enw.de