Teilnehmer der Patientenhochschule äußern viel Lob für ein Modell mit Vorbildcharakter

Bessere Einflussmöglichkeiten für Patienten, weniger Missverständnisse: Die Patientenhochschule des Katholischen Klinikums Essen blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. In zahlreichen Vorlesungen können Patienten sich über ihre Rechte, verschiedene Krankheiten samt Therapiemöglichkeiten sowie das Gesundheitssystem und Krankenhauswesen im Allgemeinen informieren. Teilnehmer der ersten Stunde berichten, was sie an dem Modell mit Vorbildcharakter schätzen.

„Es ist für mich persönlich eine Herausforderung, auch im fortgeschrittenen Alter noch aktiv etwas fürs Gehirn zu tun“, begründet Elisabeth Dalügge, warum sie von Anfang an mit großer Begeisterung dabei ist. Die Patientenhochschule gebe der früheren Altenpflegerin die Möglichkeit, Fachwissen aufzufrischen. „Ich bin froh und dankbar, dass die Patientenhochschule mir diese Gelegenheit gibt“, sagt die Seniorin.

„Ich erlange Sicherheit als Patient“

Raimund Stötzel lobt: „Ich finde die Idee der Patientenhochschule sehr gut. Besonders gefallen mir die Themenauswahl und die Referenten, die allesamt sehr gut auf die Studierenden eingehen.“ Der Rentner interessiert sich grundsätzlich für medizinische Themen und das Gesundheitswesen und freut sich über eine stärkere Autonomie: „Ich bekomme Sicherheit als Patient und Klient im Gesundheitsapparat. Zudem erlange ich mehr Wissen und kann vorhandene Kenntnisse gut vertiefen.“

Diesen Punkt wissen auch Ulrike und Wolfgang Stemmer besonders zu schätzen: „Die Steigerung der eigenen Kompetenzen und dadurch mehr Sicherheit im Umgang mit dem Arzt“, nennen sie als größten Nutzen der Patientenhochschule. „Schön dabei ist, dass wir beide gemeinsam lernen  können“, sagt Ulrike Stemmer. Ausgelöst durch persönliche Betroffenheit und ehrenamtliches Engagement im Bereich Diabetes hätten sie und ihr Mann starkes Interesse an medizinischen Fragen. Das Ehepaar hebt ein „außerordentlich großes Engagement der Referenten“ hervor. „Wir hatten nie das Gefühl, dass es eine lästige Pflicht für die Vortragenden war“, sagt Wolfgang Stemmer.

International als Studiengang anerkannt

Seit zwei Jahren bilden das Katholische Klinikum Essen und die Steinbeis Hochschule in Essen-Kupferdreh mit Experten aus den Bereichen Medizin, Pflege und Gesundheitspolitik in Seminaren interessierte Bürgerinnen und Bürger zu „mündigen  Patienten“ aus. Der vier Stufen umfassende Zertifikatskurs ist international als Studiengang anerkannt. Die Patientenhochschule des  Katholischen Klinikums Essen gehört bundesweit zu den ersten ihrer Art.

Modell findet Nachahmer und ist mehrfach ausgezeichnet

Das Modell findet auch in anderen Krankenhäusern großen Anklang. Dazu zeugen Auszeichnungen wie der Publikumspreis des Medizin-Management-Preises, die Ehrung für „herausragendes Engagement im Bereich Forschung und Lehre“ der Arbeitsgemeinschaft „Essen forscht und heilt“ oder der Health:Angel für ausgezeichnete Gesundheitskommunikation von dem Erfolg des Essener Modells.

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