Wo Menschen aufeinander treffen, kommt es zu Missverständnissen – auch im Alltag von Kliniken und Krankenhäusern. Das Katholische Klinikum Essen klärt deshalb am Donnerstag, 26. Januar 2017 auf, welche Rechte Patienten in Krankenhäusern bei Problemfällen haben.

Am zweiten Tag des Patienten können interessierte Patienten und Besucher von 11:00 – 16:00 Uhr im Foyer des Philippusstift in der Hülsmannstraße 17 Vorträge und Infostände zu den Themen Beschwerdemanagement, Patientenrechte, Zweitmeinung und Vorsorgevollmacht besuchen. Neben den Patientenfürsprechern und Ärzten des Katholischen Klinikums Essen ist das Gesundheitsamt Essen mit einem Infostand vertreten.

Arbeit der Patientenfürsprecher ist unverzichtbar

„Der Tag des Patienten, der von den Bundesverbänden Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK e.V.) und Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e.V. (BBfG e. V.) gemeinsam initiiert wurde, erinnert uns zurecht daran, dass erfolgreiche Gesundheitspolitik die Interessen der Patientinnen und Patienten besonders im Blick behalten muss“, fordert Dirk Heidenblut. Der gebürtige Essener ist Bundestagsabgeordneter der SPD und setzt sich für Patientenrechte ein, bundesweit und in seiner Heimat Essen.

Zur Arbeit der Patientenfürsprecher erläutert Dirk Heidenblut: „In Krankenhäusern erhalten die Patientinnen und Patienten Unterstützung durch die weisungsunabhängigen Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher. Sie stehen den Patienten bei jeglichen Belangen zur Seite und sorgen dafür, dass die Wünsche der Betroffenen ausreichend Gehör finden. Ihre Arbeit ist unverzichtbar. Den Tag des Patienten möchte ich zum Anlass nehmen, mich bei all den ehrenamtlich Engagierten zu bedanken, die sich für die Anliegen und das Wohl von Kranken und Betroffenen einsetzen.“

Detlef Schliffke, Bundesvorsitzender des BPiK und Patientenfürsprecher am Philippusstift Essen, freut sich über das Lob des Bundestagsabgeordneten. Für Schliffke seien Kommunikation, insbesondere Aufklärung und Information der Patienten ohnehin das beste Mittel, um für ein gutes Miteinander in der Ausnahmesituation Krankenhaus zu sorgen. „Leider wissen viele Patienten über ihre Rechte und Pflichten nicht Bescheid. Wir möchten den Tag des Patienten nutzen und am 26. Januar die Bürger in Essen informieren“.

Patientenhochschule als Musterbeispiel für Aufklärung über Patientenrechte
Das Katholische Klinikum Essen unternimmt viel, um die notwendige Aufklärungsarbeit zu leisten. Bestes Beispiel ist die Patientenhochschule. In kostenfreien Vorträgen und Workshops geben medizinische Experten ihr Wissen an interessierte Laien weiter. Das Modell wurde unter anderem mit dem Medizin-Management-Preis ausgezeichnet und erhielt eine Urkunde für herausragendes Engagement in der Kategorie „Forschung und Lehre“ der Essener Arbeitsgemeinschaft „Essen forscht und heilt“.

Am Tag des Patienten möchte das Katholische Klinikum Essen aber nicht nur das Modell der Patientenhochschule vorstellen, sondern den Bürgerinnen und Bürgern weitere wichtige Themen wie das Beschwerdemanagement oder das Recht auf Zweitmeinung näher bringen. „Die Beteiligung des Gesundheitsamtes Essen an unser Veranstaltung verdeutlicht, wie wichtig das Thema Patientenrechte hier in der Region ist“, erklärt Stefan Mattes, Leitung Marketing und Kommunikation am Katholischen Klinikum Essen und ergänzt: „Wir sind mit der Patientenhochschule bereits auf einem sehr guten Weg. Durch Aktionstage wie den Tag des Patienten wollen wir die Idee vom ‚mündigen Patienten‘ weitertragen und möglichst umfassend zu Patientenrechten Stellung nehmen“.

Weitere Informationen zum Tag des Patienten sowie eine Übersicht aller teilnehmenden Kliniken finden Sie unter www.bpik.de oder www.bbfg-ev.de oder auf dem Portal www.saluway.de (offizieller Medienpartner des BPiK und des BBfG)

Kontakt

Katholisches Klinikum Essen
Stefan Mattes
Leiter Marketing und Kommunikation
Hospitalstraße 24
45329 Essen
Fon: 0201 – 6400 1020
Mail: s.mattes@kk-essen.de